Energie für Bergbahnen und Skigebiete
Kaum eine Branche hat so ausgeprägte Spitzen: Wenn beschneit wird, läuft alles gleichzeitig – und genau daran hängt der Leistungspreis.
Das Energieprofil der Branche
Der Jahresverlauf ist zweigeteilt: Im Winter Lifte, Beschneiung und Pistenpflege, im Sommer deutlich weniger. Die Beschneiung erzeugt dabei die höchsten Spitzen des Jahres – Pumpen und Verdichter laufen bei passender Witterung gleichzeitig und über Stunden.
Wo die größten Hebel liegen
Der Leistungspreis ist der Hebel. Eine einzige Viertelstunde voller Beschneiung bestimmt den Posten für zwölf Monate. Wer die Anlagen gestaffelt zuschaltet oder eine Leistungsgrenze einstellt, spart dauerhaft – siehe Lastspitzen senken.
Saisonale Schwankung offenlegen. Ein Vertrag, der den Jahresverlauf kennt, rechnet ihn ein. Ein Vertrag, der gleichmäßige Abnahme unterstellt, erzeugt Mehr- und Mindermengen.
Beschneiung ist wetterabhängig. Ein milder Winter senkt die Menge erheblich. Ein großzügiges Toleranzband ist hier wichtiger als ein letzter Zehntelcent im Arbeitspreis.
Typische Größenordnung
Skigebiete mit Beschneiung erreichen die Messgrenze von 100.000 kWh deutlich, größere Gebiete liegen im Bereich der Ausschreibung.
Häufige Fragen aus der Branche
Häufige Fragen
Über ein großzügiges Toleranzband für Mehr- und Mindermengen. Das ist bei wetterabhängigem Verbrauch wichtiger als der letzte Zehntelcent.
Indem nicht alle Pumpen und Verdichter gleichzeitig anlaufen. Eine gestaffelte Zuschaltung oder eine eingestellte Leistungsgrenze wirkt sofort auf den Leistungspreis.
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Verfasst von Manuel Markovic, Regionalleiter · Stand
Energiemakler für Bergbahnen und Skigebiete
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