Energie für Bäckereien und Konditoreien
Kaum ein Handwerk ist so energieintensiv wie das Backhandwerk. Backöfen, Gärschränke, Kühlung und Filialen summieren sich zu einem Verbrauch, bei dem schon kleine Verbesserungen im Vertrag viel ausmachen.
Das Energieprofil einer Bäckerei
Der Tag beginnt nachts: Zwischen zwei und sechs Uhr laufen Öfen und Gärschränke auf Hochtouren, danach fällt die Last deutlich ab. Kühlung und Klimatisierung laufen dagegen durchgehend. Dieses Muster ist für Lieferanten gut kalkulierbar, erzeugt aber morgens hohe Lastspitzen.
Viele Betriebe nutzen beides: Strom für Kühlung, Kneter und Elektroöfen, Gas für Backöfen und Warmwasser. Wir vergleichen deshalb in der Regel beide Sparten.
Typische Verbräuche
Eine Handwerksbäckerei mit Ladengeschäft liegt häufig zwischen 40.000 und 120.000 kWh Strom im Jahr, mit mehreren Filialen deutlich darüber. Die Werte sind Anhaltspunkte aus öffentlichen Branchenkennwerten, kein Ersatz für Ihre Abrechnung.
Wo die größten Hebel liegen
Lastspitze am Morgen. Bei Leistungsmessung ab 100.000 kWh bestimmt die höchste Viertelstunde den Leistungspreis für das ganze Jahr. Wer Öfen zeitversetzt anfährt, senkt diese Spitze spürbar.
Filialen bündeln. Läuft jede Filiale auf einem eigenen Vertrag mit eigener Laufzeit, verschenken Sie Verhandlungsmasse. Gebündelt wird die Menge für Lieferanten interessant.
Stromsteuer-Entlastung. Bäckereien zählen zum produzierenden Gewerbe und zahlen ab 12.500 kWh Jahresverbrauch nur 0,05 statt 2,05 Cent Stromsteuer je kWh. Bei 80.000 kWh sind das rund 1.600 Euro im Jahr.
Worauf es beim Vertrag ankommt
Achten Sie auf den Umfang der Preisgarantie und auf die Kündigungsfrist. Bei Gas lohnt der Blick auf die Mengentoleranz: Ein milder Winter kann Ihren Verbrauch deutlich senken, und nicht jeder Vertrag verzeiht das kostenfrei.
Häufige Fragen aus der Branche
Häufige Fragen
Meistens beides. Elektroöfen und Kühlung brauchen Strom, Gasöfen und Warmwasser brauchen Gas. Wir vergleichen beide Sparten und prüfen, ob sich eine Bündelung lohnt.
Senden Sie uns alle Abrechnungen. Wir bringen die Laufzeiten zusammen und fragen die Gesamtmenge als eine Anfrage an. Das verbessert die Konditionen deutlich.
Nein, sie wird beim zuständigen Hauptzollamt beantragt. Ob Ihr Betrieb die Voraussetzungen erfüllt, klären Sie mit Ihrer Steuerberatung.
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Verfasst von Manuel Markovic, Regionalleiter · Stand
Energiemakler für Bäckereien und Konditoreien
Bis 15.000 kWh im Jahr vergleichen Sie Tarife selbst – dafür braucht es niemanden. Darüber gibt es keine Liste mehr: Lieferanten kalkulieren jedes Angebot einzeln, und diese Preise stehen nirgends öffentlich. Dort fragen wir für Sie an, werten aus und begleiten den Wechsel.
Für Sie ist das kostenfrei. Kommt ein Vertrag zustande, vergütet uns der Lieferant; der Tarifpreis ist derselbe wie bei einem direkten Abschluss. Wie unsere Empfehlung zustande kommt und welche Anbieter wir vergleichen, steht auf der Seite Transparenz.
Was ein Energiemakler macht, was er kostet und woran Sie einen seriösen erkennen